Einsatz-Rettungshundearbeit
auf Grundlage der gemeinsamen Prüfungsordnung der
Hilfsorganisationen ASB, DRK und MHD sowie der Bundesanstalt THW. Diese
haben aber auch jeweils noch eigene Durchführungsbestimmungen.
Die Einsatzprüfung gliedert sich in:
1. Rettungshunde-Eignungstest (RET)
(einmalig zu absolvieren)
2. Rettungshundeprüfung (Einsatzprüfung)
o
Flächensuchprüfung
o Trümmersuchprüfung
Die Lawinensuchprüfung wird hier zunächst nicht weiter beschrieben.
o Trümmersuchprüfung
Die Lawinensuchprüfung wird hier zunächst nicht weiter beschrieben.
Die Einsatzprüfung muss spätestens nach 18 Monaten wiederholt werden.
1. Rettungshunde-Eignungstest - RET
Zulassungsvoraussetzungen für den RET
Zulassungsvoraussetzungen für den RET
- mittelgroßer Hund ohne Rücksicht auf Rasse oder Abstammungsnachweis
(in einigen Staffeln sind Hunde aus der Gefahrtier-VO nicht zugelassen) - Nachweis des gültigen Impfschutzes
- Nachweis der Haftpflichtversicherung des Hundes
- keine erkennbares Aggressionsverhalten
- keine übertriebene Ängstlichkeit
Anforderungen beim RET
- Kein Agressions- oder übertriebenes Meideverhalten
- Unbefangenheit gegenüber fremden Personen
- Belastungsüberprüfung (z.B.: humpelnde Person in Flatterkleidung, stürzende und wegrennende Person)
- Geräuschunempfindlichkeit
- Unangenehmes Material begehen
- Spielfreude
- Such- und Stöberbereitschaft
Der RET kann einmalig nach Ablauf von 2 Monaten wiederholt werden, wenn nicht Aggression oder Angstverhalten zum Abbruch geführt haben.
2. Rettungshundeprüfung - Einsatzüberprüfung
Zulassung zur Prüfung
- Mitglied in einem Verein mit Einsatz-Rettungshundearbeit
oder der Bundesanstalt THW mit bestandener Grundausbildung
- Mindestalter des Hundeführers: 18 Jahre
- Erfolgreich absolvierter Rettungshunde-Eignungstest (RET)
- Mindestalter des Hundes am Tag der Rettungshundeprüfung: 18 Monate,
- Höchstalter des Hundes zur erstmaligen Prüfung 6 Jahre.
- RHF und RH müssen die Prüfungen gemeinsam bestehen
- Bei nicht bestandener Prüfung kann dieser Hund erst nach einer Frist von 2 Monaten erneut zu einer Prüfung dieser Sparte geführt werden.
- Eine Beschädigung der Versteckperson durch den Hund führt zur Disqualifikation.
- Das Team muss gesund und einsatzfähig sein (Ich kenne allerdings keine Organisation, wo diese Voraussetzung zumindest beim Hundeführer ernsthaft geprüft wird.)
Anzeigemöglichkeiten von Versteckpersonen
- Verbellen im Umkreis von 5 Metern
- Bringseln
- Freiverweisen
Die Rettungshundeprüfung gliedern sich in:
• Fachfragentest
• Unterordnung
• Gewandtheit (nur bei Trümmersuchhunden)
• Nasenarbeit (wahlweise: - Flächensuche
- Trümmersuche)
Fachfragentest• Unterordnung
• Gewandtheit (nur bei Trümmersuchhunden)
• Nasenarbeit (wahlweise: - Flächensuche
- Trümmersuche)
Aus einem Fragenkatalog mit Fragen aus den Bereichen Kynologie, Einsatzlehre, Sprechfunk, Trümmer- und Einsatzkunde, Orientierung und Kartenkunde, Erste Hilfe an Mensch und Hund, Unfallverhütung sowie Transport von Hunden werden 25 Fragen zusammengestellt, von denen mindestens 15 richtig zu beantworten sind.
Unterordnung
• Leinenführigkeit
• Freifolge
• Gehen durch eine Personengruppe
• Sitz aus der Bewegung
• Platz aus der Bewegung mit Heranrufen
• Abstellen aus der Bewegung
• Voraussenden mit Hinlegen - alternativ: Detachieren
• Ablegen unter Ablenkung
• Tragen (mit Maulkorb durch Hundeführer und Fremdperson, der Hund wird
nicht übergeben, sondern abgesetzt)
Gewandtheit
• Begehen von unangenehmem Material
• Fassbrücke beweglich
• Wippe
• Leiter waagerecht
• Tunnel (4 Meter, gerade)
Nasenarbeit
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Flächensuche |
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Suchgebiet offenes/verdecktes Gelände in qm |
30.000 |
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Anzahl der Versteckpersonen |
1-2 |
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Ausarbeitungszeit* in Minuten |
20 |
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Trümmersuche |
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Größe des Trümmerfeldes in qm |
400 - 600 |
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Anzahl der Versteckpersonen |
1-3 |
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Ausarbeitungszeit in Minuten |
30 |