SV-Ortsgruppe Lehrte angeboten. Weitere Ausbildungsangebote und die Wochenendausbildung erfolgen nach Absprache mit den Teilnehmern.
Wir bieten folgende Ausbildungen, ggf. auch in Seminaren vor Ort, an:
- Grundlagen
der Rettungshundearbeit
Teamarbeit, Formen der Bestätigung, Arbeit als Versteckperson (VP) - Gerätearbeit
Trainingsaufbau, Vorbereitung des Hundes, Teamtraining, Motivation, Bestätigung - Anzeigetraining
Motivation, VP-Bindung,Verbellen // Bringseln // Freiverweisen - Personensuche in der Fläche
- Personensuche in den Trümmern
- Einsatzausbildung
Voraussetzungen, Ausrüstung, Suchaufbau, Einsatzlehre: Flächen-, Trümmer-, Wassersuche, Einsatztaktiken, Orientierung mit Karte, Kompass und GPS, Sprechfunk-Grundlagen
(Diese Ausbildung richtet sich an Einsatzteams und die, die es werden wollen.) - Vorbereitung zum Rettungshunde-Eignungstest (RET)
Zusammenfassung der bisherigen Aktionen:
| Datum | Aktion |
| 21.06.2009 |
Partner Hund im Familienpark Sottrum Partner Hund – vom Welpen zum Rettungshund. Unter diesem Motto waren wir mit der SV-OG Lehrte in den Familienpark Sottrum gefahren. Der SV informierte über den Umgang mit dem Hund, was bei der Erziehung und bei der Grundausbildung zu berücksichtigen ist: Dem Hund am Schwanz ziehen, mit dem Finger in Nase oder Ohren stechen und auf dem Kopf klopfen, erfuhren die Kinder, ist tabu. Selbstverständlich wird der Hund nicht geschlagen, sondern für gute Leistungen mit Leckerchen belohnt. Das klappt sehr gut und Hund sowie Halter haben ihren Spaß. Die Rettungshundearbeit wurde – zunächst wegen des starken Regens im Zirkuszelt vorgestellt Hier wurden Rettungshunde z.B. auf der Schulter getragen.
Kleine Welpen konnten zeigen, dass ‚Menschen finden’ toll ist. Die älteren Hunde zeigten in der Manege schon, wie sie Menschen suchen und dem Hundeführer den Fund durch Bellen anzeigen. Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Rettungshundegruppe dann auf dem Abendteuerspielplatz des Familienparks noch die Fährtensuche und das Finden von Personen in Hütten und hohen Verstecken demonstrieren.
Die Zuschauer waren begeistert und einige staunten, was die Hunde leisten können. Alles in allem war es für die Besucher und die Hundeteams ein gelungener Tag. |
| 21.05.2009 | SV-Jugendzeltlager 2009 Das Jugendzeltlager des SV-Landesverbandes fand dieses Mal in Lehrte statt. Im Rahmenprogramm für die jugendlichen Hundeführer haben wir auch die Rettungshundearbeit vorgestellt. 20 Jugendliche wurden zunächst so knapp wie möglich über die Voraussetzungen und die Möglichkeiten zur Rettungshundearbeit informiert. Danach zeigten die jeweiligen Rettungshundeteams ihren jeweiligen Stand der Ausbildung. Danach konnten die jugendlichen Hundeführer ihren Hund an die Rettungshundearbeit heranführen, was bei allen Teams hervorragend klappte. Nach der Sucharbeit informierten wir die Teilnehmer über die Arbeit mit den Hunden an den Geräten. Hier wurde sehr viel Wert auf Sicherheit und den hundgerechten Trainingsaufbau gelegt. Nach einer kurzen Demonstration durch die Rettungshundeteams durften wieder die Teilnehmer mit ihren Hunden dran. Auch hierbei konnten wir feststellen, dass die Jugend mit ihren Hunden das zuvor Gehörte sehr gut umsetzt. Es wäre schön, wenn einige der Teilnehmer in diesem Bereich weiter arbeiten. Schau'n wir mal. |
| 21.03.2009 | Rettungshundetraining in Berlin Nachdem die Prüfung so gut gelaufen war, haben wir gerne das Angebot von Yvonnen angenommen, auf ein Training nach Berlin zu kommen. Die Fahrt dorthin war mit zwei Stunden schnell erledigt. Es erwartete uns wie gewohnt eine aufgeschlossenen Rettungshundegruppe und eine stets gut gelaunt Yvonne. Unsere Hunde machten im Bereich der Detachier-Ausbildung eine ganz gute Figur. Yvonne hatte wieder ein paar gute Tipps auf Lager. Nachmittags ging es in das Suchgebiet, wo wir bei der Suchausbildung gut unterstützen und Erfahrungen austauschen konnten. Hunde und HundeführerInnen hatten einen Riesenspaß und waren nach mehrstündigem intensiven Training gut zufrieden. |
| 25.10.2008 | Erste RH-2-Prüfung in
Niedersachsen Nach entsprechender Vorbereitung fand in Lehrte bei Hannover die erste RH2 Prüfung des SV in Niedersachsen statt. Als Richterin war Yvonne Steinborn-Bartsch von der LG 02-Berlin-Brandenburg, in der Sie auch Landesgruppenbeauftragte für das Rettungshundewesen ist, angereist. Es war die entspannteste und kameradschaftlichste, aber mit 10 Stunden Dauer auch die längste Prüfung, die ich absolviert habe. Obwohl wir die erste Prüfung ausgerichteten, wurde die RH-2-A-Prüfung in allen Sparten, also Fährtensuche, Personensuche in den Trümmern und in der Fläche angeboten. Die Prüfung wurde mit der Ortsgruppenprüfung kombiniert. An diesem Tag wurden drei Begleithunde-, eine Schutzhundprüfung, drei Fährtenprüfungen sowie drei Rettungshundeprüfungen in der Fläche und eine in den Trümmern abgenommen. Alle drei FährtenhundeführerInnen meisterten die Anforderungen sehr gut. Unsere Richterin Yvonne erläuterte die Prüfungsergebnisse sehr ausführlich, gab Tipps und ermunterte zu höheren Leistungen. Die
Trümmerprüfung stand leider unter einem schlechten
Stern, weil unser
Trümmerfeld mit den mindestens zehn vollständig
überdeckten Verstecken durch
den Abbruchbetrieb in den letzten Wochen völlig
abgeräumt wurde. Yvonne entschied, die
Prüfung
auf einer Abraummaschine auf dem Gelände
durchzuführen. Erschwert wurde die Suche durch zwei
sich auf und neben der Maschine bewegende
'Störpersonen' und Rauch. Der Prüfungshund
'Kelly'
machte sein Aufgabe zunächst sehr gut, bekam dann aber Wind
von beiden ca. 10
Meter auseinander liegenden Versteckpersonen und pendelte zwischen
diesen hin
und her. Dieses Anzeigeverhalten war jedoch fehlerhaft.
Bei der Flächensuche bestanden alle Hunde die Aufgabe, zwei
Personen auf einer bewachsenen Fläche von 100 x 200 Metern zu
finden, mit guten Ergebnissen.Den Prüfungsteil auf den Geräten bestanden alle Hunde mit guten Ergebnissen. Bevor es vollends dunkel wurde, folgte ein Schutzdienstteil für den Schutzhundeführer. Danach kamen die Begleithunde schon unter Flutlicht an die Reihe und gegen 20 Uhr waren dann die Unterordnungsteile der Rettungshunde dran. Alle Hunde bestanden diese Abteilungen trotz der vorgerückten Stunde mit guten Leistungen. |
| 20.06. bis 22.06.2008 |
Erstes SV-Rettungshundeseminar in
Niedersachsen 24 Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands nahmen am ersten SV-Rettungshundeseminar in Niedersachsen teil. Die Gruppe war bunt gemischt, von Anfängern bis Profi; vom 4-monatigen Welpi bis zum 10-jährigen Senior. Das Wochenende wurde vom SV-Bundesbeauftragten für das Rettungshundewesen Walter Hoffmann und den Ausbildern Jens Glawe und Nicole Suschke genutzt, um die ganze Palette des Rettungshundesports darzubieten. Die Ausbildung umfasste die Bereiche Unterordnung, Gerätearbeit und Nasenarbeit in der Fährte, Fläche und in den Trümmern. In drei Gruppen, die nach Wunsch innerhalb des Seminars flexibel gewechselt werden konnten, kamen alle TeilnehmerInnen auf Ihre Kosten. Alle Hunde wurden mehrfach gearbeitet und die Teams waren am Ende des Seminars ausgepowert aber glücklich. Die Teilnehmer fuhren nach diesem intensiven Ausbildungswochenende und dem regen Erfahrungsaustausch zufrieden nach Hause. |

